Mit dem Anblick von Schönheit verbinden.

Laut einer groß angelegten Umfrage besitzt fast jede zweite Frau kein Selbstbewusstsein.
34 Prozent besitzen dieses Gefühl sogar nie und weitere 25 Prozent bezweifeln, dass ihr Körper attraktiv genug für den Partner ist. Sich schön finden, sich erotisch finden, dies scheint für die meisten ziemlich schwer oder gar unmöglich zu sein.

Von den Maßstäben, die normalerweise an Schönheit angelegt werden, ist man in den eigenen Augen weit entfernt. Man hat keine Beine bis in den Himmel, keine Kleidergröße 34 bis 36 und natürlich auch keinen Waschbrettbauch oder ein ebenmäßiges Gesicht.
Man findet sich nicht schön und begehrenswert. Schon gar nicht nackt. Man passt eben nicht in das allgemein gültige Schönheitsideal.

Solange wir uns aber mit den unerreichbar perfekten Körpern vergleichen, die keinen einzigen Pickel haben, kein Gramm zuviel und ein außergewöhnlich ebenmäßiges Gesicht, werden wir nie auch nur einen Hauch von Selbstbewusstsein erlangen, sondern uns ständig unter Druck fühlen. Wir glauben dann den Bildern auf den Plakaten, die vorgeben, wie Frauen und Männer sein sollten, – aber in Wirklichkeit nie sind. Makellose Körper schlängeln sich erotisch aus den Plakaten und schieben einen in die eigene Minderwertigkeit. Sie geben zum Beispiel Frauen das Gefühl, sie müssten immer attraktiv und verführerisch sein und Männer stets durchtrainiert und frisch gegelt. Diese Werbung täuscht. Keine Frau ist so. Auch kein Mann. Industriezweige arbeiten daran, die Haut der Frauen jünger, straffer, schöner erscheinen zu lassen, als das Model selbst je war. Und so ein Sixpack wird mit Photoshop herausgearbeitet.

Wir wissen das. Aber wissen das auch die anderen? Weiß das auch der Partner?

Wir können die Flut an nackten knackigen Apfelpos natürlich gedanklich bekämpfen, sie mies machen, runterziehen, uns belästigt fühlen, sie als frauen – oder männerfeindlich einstufen, aber diesen Kampf werden wir wohl auf Dauer verlieren. Vor allem wird sich niemand für unseren einsamen Kampf interessieren. Die einzige, die es auf Dauer fertig macht, bist du. Denn der nächste wundervoll gebaute Busen wartet schon wieder an der nächsten Ecke, an der es einen neuen Rasierschaum anzupreisen gibt.

Sich in Konkurrenz mit all den knackigen Pos und den schönen Brüsten zu setzen, ist genau der falsche Weg. Denn jedes Mal wenn wir mit ihnen konkurrieren, fühlen wir uns schlechter und kleiner.

Ja, diese Männer und Frauen – die es so gar nicht gibt und die seltsamerweise auch immer jung bleiben – sehen schön aus. Dafür hat man auch viel Geld ausgegeben und viele Menschen beschäftigt.

Und ja, Schönheit gefällt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen romantischen Sonnenuntergang handelt oder um einen gut gebauten Körper.

Solange wir jedoch in Konkurrenz oder in den Vergleich mit Schönheit gehen, werden wir auf Dauer verlieren. Denn wenn wir auch noch so eine schöne Figur haben, werden wir nicht 100 Jahre jung bleiben und keinen Körper besitzen, der mit Photoshop bearbeitet wurde.

Und dennoch könnten wir all die Plakate und Werbeclips für uns nutzen.

Wir könnten uns mit dem Anblick
von Schönheit verbinden.

Nichts anderes tun wir, wenn wir unsere Visionskraft benutzen. Dabei stellen uns vor, wie wir bereits aussehen. Und natürlich sehen wir in unseren inneren Bildern wundervoll aus. Vielleicht sogar so, wie manche Menschen auf den Plakaten. Warum sie also nicht für unsere Visionskraft nutzen?

Für unseren Verstand wäre das eine prima Motivation. Und unser Zellsystem nimmt jeden Befehl bedingungslos von uns entgegen.

Wenn wir uns energetisch mit unseren Vorbildern verbinden, werden wir zu ihnen.

Alles ist mit allem verbunden

„Bis vor kurzem war man noch davon überzeugt, dass in unserer Welt alles von allem getrennt sei. Man glaubte, dass zwei voneinander getrennte Dinge keinen Einfluss aufeinander haben können. Folgerichtig hat man uns beigebracht, dass wir uns selbst auch als von den anderen getrennt zu betrachten haben. Dies erzeugte zwangsläufig ein Gefühl von Isolation und Einsamkeit. Wir schienen den Dingen und Ereignissen zufällig ausgeliefert. Es gab uns – und den Rest der Welt. Mit diesem Bewusstsein sind wir aufgewachsen. Dieses Weltbild wurde so selbstverständlich, dass wir es nicht hinterfragten – obwohl es uns dabei emotional nicht gut ging.

Nun haben sich in den letzten Jahren die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft aber vollständig gewandelt. Heute wissen wir, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wir sind nicht voneinander getrennt!“ 11

Alles ist mit allem verbunden
und beeinflusst sich gegenseitig.

Diese Erkenntnis ist für die Bündelung unserer Wunschenergie sehr wesentlich. Denn aus der Quantenphysik weiß man längst, dass wir uns mit allem und jeden energetisch verbinden können.

Wenn wir dies tun, springt diese Energie auf uns über. Sie resoniert mit uns. Wir beginnen gleich zu schwingen. Die Frequenz unseres Zellsystems wird angehoben und dies hilft uns, unser Zellsystem so zu verändern, wie wir es wünschen.

Das geschieht aber nicht automatisch. Wir müssen uns in die gewünschte Energie einwählen. Wir müssen uns an diese Energie anschließen, so wie ein Zug sich an das Oberleitungsnetz anschließt. Es ist es so, als wenn wir im Radio einen Sender suchen. Genauso suchen wir durch die Auswahl unserer Wahrnehmung und unserer Gedankenkraft ebenfalls nach den geeigneten Frequenzen und verbinden uns mit ihnen.

Dieses Einwählen in die richtige Frequenz geht leichter als wir glauben. Wir müssen es nur tun.

 

Übung

  • Beim Anblick eines schlanken anmutigen Frauenkörpers lächelst du und sagst voller Überzeugung: „Das bin ich.“
  • Beim Anblick des nächsten knackigen Apfelpos lächelst du und sagst: „Das bin ich.“
  • Beim Anblick einer wundervoll gebauten Brust lächelst du und sagst: „Das bin ich.“
  • Freue dich über diesen Anblick.
  • Gib dies als Vorbild an dein Zellsystem weiter.
  • Verbinde dich mit der Schönheit anderer Menschen. Das bist du.
  • Du wirst wahrscheinlich sofort feststellen, dass es dir wesentlich besser geht.

Wenn wir uns mit Freude und Schönheit verbinden, geht es uns sofort besser. Wir fühlen uns leichter, reicher und beseelter. Auch diese Gefühle geben wir an unseren Körper weiter. Und unser Körper reagiert auf diese Signale.

Du bist, was du siehst. Dein Körper reagiert auf diesen gedanklichen Zusammenschluss von Wahrnehmung und Selbstbild.

Dazu gibt es eine ganz interessante Geschichte, die mir eine Frau berichtete.

 

„Ich bin Michelle Pfeiffer.“

Eine Frau erzählte mir, dass sie diese Übung gemacht hatte und sogar den Mut besaß,- wie sie sagte –  aus einer Zeitschrift das Bild der bekannten Schauspielerin auszuschneiden. Sie klebte sich das Bild von Michelle Pfeiffer an ihren PC und sprach immer wieder: „Das bin ich.“

Zwei Wochen später war sie mit Freunden aus und wurde in einem Cafe von einem Mann angesprochen. Er fragte, ob sie wüsste, dass sie einer amerikanischen Schauspielerin sehr ähnlich sehen würde.

Sie hielt das für einen Zufall, aber noch am gleichen Abend passierte ihr das Gleiche zwei weitere Male.

Dieses Anheben unserer Schwingung können wir natürlich jederzeit ausbauen. Im Alltag haben wir dazu jede Menge an Möglichkeiten:

Die Frau in der Drogerie, mit ihrem schlanken Körper: „Das bin ich.“

Die alte Dame, voller Würde und anmutig in ihrem Kleid: „Das bin ich.“

Alles, was uns ins Auge fällt und das wir mit Schönheit verbinden, schenkt uns die Gelegenheit, unsere Visionskraft in die Tat umzusetzen.

Die hübsche Frau im Bikini am Strand: „Das bin ich.“

Der sexy Mann mit dem Sixpack: „Das bin ich.“

Alle Lehrer alter Weisheiten haben davon schon seit langer Zeit Kenntnis. Auch ohne die Erfolge der Quantenphysik. Schon seit Jahrtausenden lehren sie, sich mit denen gedanklich zu verbinden, die einem auf dem persönlichen Weg helfen können.

Möchtest du gerne tanzen, verbinde dich gedanklich mit den großen Tänzern dieser Erde. Auch wenn sie schon tot sind. Die Energie bleibt bestehen.

Wenn du ein Buch schreiben möchtest, verbinde dich mit den großen Autoren dieser Welt.

Klinke dich ein in das energetische Quantenfeld, das auch dir zur Verfügung steht.

Möchtest du einen schlanken Körper haben,
verbinde dich mit deinen Vorbildern.

Dich kann nur eins von deinen Zielen trennen. Die Begrenzungen deines Verstandes. Die wahren Grenzen liegen nur in unserem Kopf. Und sind sie nicht in unserem Kopf, dann sind sie nirgendwo.

Also: Entdecke in jedem schlanken Menschen dich selbst.

 

Affirmationen

  • Ich bin Schönheit und sehe nur noch Schönheit um mich herum.
  • Ich bin vollkommen verbunden mit mir und meinem weiblichen bzw. männlichen Anteil in der Welt.
  • Ich akzeptiere mich zu jeder Zeit so wie ich bin, so wie ich jeden anderen auch akzeptiere.