Wie wünsche ich mir Geld?

 

Wie wünsche ich mir Geld?

 

Die Sehnsucht nach Reichtum ist durchaus verständlich.
Mit Reichtum verbinden wir Schönheit, Sicherheit, Glück und Unbeschwertheit. Wer reich ist, hat scheinbar mehr vom Leben. Er wird bewundert, genießt Achtung und Ansehen, besitzt alles im Überfluss, und sein Leben gelingt scheinbar mit Leichtigkeit, fern von jeglichen Existenzängsten.
Reich zu sein, scheint unser Leben nicht nur zu erleichtern – für viele Menschen beginnt erst damit ein lebenswertes Leben.
Warum schaffen es dennoch so viele Menschen nicht, ein reicheres Leben zu führen?
Geld ist nur ein Tauschmittel. Also eigentlich etwas, das wir uns ohne Weiteres wünschen könnten. Und trotzdem tun sich viele von uns damit so schwer.
Warum ist das so?

Armut ist nur ein Irrtum unserer Gedanken

Grundsätzliche Ursache für das Gelingen oder Scheitern ist oft nur ein einziger Gedanke. Entweder glauben wir: »Geld steht mir zu«, oder: »Geld steht mir nicht zu.«
»Natürlich steht es mir zu!«, werden jetzt viele aufschreien. Und sie haben damit absolut recht.
Jeder von uns hat ein Recht auf Gesundheit, Wohlstand, Glück und Reichtum. Reich zu sein, ist ein natürlicher Zustand, den wir ohne schlechtes Gewissen oder moralische Bedenken erreichen können. Es ist nur natürlich, ein sorgenfreies Leben führen zu wollen. Schließlich ist niemandem mit unserer Armut gedient. Niemandem geht es deswegen besser oder schlechter. Warum sollten wir uns also ständig einschränken müssen und am Existenzminimum herumknabbern?
Der Wunsch nach Reichtum ist also vollkommen in Ordnung. Wir sollen und wollen uns schließlich geistig und seelisch entfalten. Dies geht aber nicht, wenn wir ständig daran denken müssen, wie wir die Miete, das Essen oder andere Dinge bezahlen können.

Jedem von uns steht Geld zu.
Aber gestehen wir es uns auch selber zu?

Sag ein paarmal: »Ich habe ein Anrecht darauf, reich zu sein«, und spüre nach, ob sich bei dir vielleicht still und leise ein paar Widerstände melden.
Die meisten glauben nämlich nicht, dass ihnen Geld tatsächlich zustehen könnte. Viele von uns sind nicht mit Geld aufgewachsen und erinnern sich noch an die Zeit, in der Mangel herrschte. Dadurch haben sich oft tief sitzende Glaubenssätze der Armut eingegraben, die meist erfolgreich verhindern, dass der Überfluss an Geld tatsächlich in unser Leben tritt. Viele haben – ohne es zu wissen – zum Geld eine sehr gespaltene Beziehung: Sie brauchen es zwar, finden Geld aber nicht wirklich positiv. Für viele ist Geld schmutzig oder sogar Teufelszeug: Sie glauben, vom Streben nach Geld komme alles Übel auf dieser Welt.
Manche meinen sogar, nach Geld zu streben sei unmoralisch, mit ihrer Religion nicht zu vereinbaren oder gar egoistisch. Solange wir aber von solchen Gedanken überzeugt sind, wird Geld nicht in unser Leben treten. Wir wehren einen Geldfluss sogar regelrecht ab.
Die Sache ist im Prinzip einfach: Wenn wir Geld positiv bewerten, werden wir es im Überfluss besitzen; wenn wir es verteufeln, wird Geld uns meiden – obwohl wir meinen, es so dringend zu brauchen.

· Sprich deswegen nur gut über diejenigen, die Geld haben. Schließlich willst du selbst einer von ihnen werden.

· Befreunde dich mit dem Gedanken, selber Geld zu haben. Das gelingt dir am besten, wenn du dich über den
Reichtum anderer freust, weil du auf diese Weise ganz schnell in die Freude des Wohlstandes hineinkommst.

· Betrachte den Reichtum anderer als erstrebenswertes eigenes Ziel und äußere deswegen kein negatives Wort darüber. Ansonsten entfernst du dich immer mehr von deinem Wunsch.

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© Pierre Franckh 

Falls du mehr darüber lesen möchtest…
Dies ist ein Auszug aus meinem Buch:
„Wünsch es dir einfach – aber mit Leichtigkeit“ 

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