UND DAS IST ERST DER ANFANG

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Darsteller: Julia Richter, René Hofschneider, Dieter Landuris, Clelia Sarto, Martin Armknecht
Komponist: Steffen Britzke
Künstler: Jan Peters, Tatjana Brecht-Bergen, Peter Waschkowski, Dagmar Lichius, Michael Hinreiner, Fred Schuler, Christoph Hahnheiser, Christoph Ott, Gudrun Johanna Binger, Alfred Holighaus, Michaela Merten
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
Erscheinungstermin: 16. Februar 2009
Produktionsjahr: 2000
Spieldauer: 91 Minuten


UND DAS IST ERST DER ANFANG

Kinofilm 1999

Verleih:                       Senator Film  
Produktion:               Schlemmer Film 
                                     Talking Stick Film Productions

Buch und Regie:       Pierre Franckh  

Besetzung: 

JULIA RICHTER     

RENÉ HOFSCHNEIDER                 Michael

DIETER LANDURIS                         Thorsten

CLELIA SARTO                                  Miriam

MARTIN ARMKNECHT                   Ralf

CHRIS HOHENESTER                     Petra

HEINRICH SCHAFMEISTER         Rudolf

KONSTANTIN MOSER                    Alexander

FRANZISKA TRAUB                         Anna II

PIERRE FRANCKH                          Manfred
 
MICHAELA MERTEN                      Clarissa

LUKAS HENSELER                          Julian

HARDY KRÜGER JR.                      Freak

WALTER SITTLER                           Arzt

 

STORY

Ist Liebe Zufall oder Bestimmung?
Gibt es die wahre, große Liebe überhaupt? 
Oder sollte man nicht mit dem zufrieden sein, was man hat?    

Ein Telefonat stellt alle Fragen in Frage – und beantwortet sie. Michael ist wieder einmal alleine. Ohne seine Freundin, die ihn vor einigen Monaten verlassen hat, und ohne seinen siebenjährigen Sohn Alexander, der sich nun an einen neuen Papa gewöhnen soll. Nur an den Wochenenden darf er Michael besuchen. Anna dagegen hat einen festen Freund, Thorsten. Aber sie ist nicht wirklich glücklich. Thorsten arbeitet in einer anderen Stadt, Hamburg und hat nur selten Zeit für Anna, denn eigentlich interessiert er sich mehr für seine Karriere. Sogar ihren Geburtstag hat er schon wieder vergessen. Anna beneidet ihre hochschwangere Freundin Miriam um ihre glückliche Ehe mit Manfred. Wie gerne hätte sie auch ein Kind. Aber Thorsten will von Kindern nichts wissen, und als Anna ihn mit einem romantisch inszenierten Heiratsantrag überrascht, reagiert er alles andere als entzückt. Anna wird immer klarer, dass Thorsten es nicht wirklich ernst mit ihr meint. 

Als Anna eines Nachts nach Hause kommt, hat Miriam ihr aufgeregt aufs Band gesprochen. Haben die Wehen nun tatsächlich eingesetzt, oder ist es wieder nur ein Fehlalarm? Anna greift sofort zum Telefon, um sich nach ihr zu erkundigen  und wählt vor lauter Nervosität eine falsche Nummer. Es meldet sich ein fremder Mann: Michael. Erst ist er verärgert über die nächtliche Störung, doch schon bald sind Anna und Michael in ein angeregtes Gespräch vertieft. Das Telefonat wird immer heiterer und gelöster, immer inniger und vertrauter, und mit der Zeit offenbaren die beiden sich auch intimere Dinge, die sie noch nie jemandem erzählt haben. Da beide wissen, dass sie sich wohl niemals treffen werden, tauschen sie ihre Sehnsüchte aus. Plötzlich ist die Nacht vorbei, und die Sonne blinzelt Michael ins Gesicht. Anna und Michael haben sich gefunden und fühlen sich auf geheimnisvolle Weise verbunden. Sie sind sich so nah und vertraut. Doch als Anna, die inzwischen in der Badewanne sitzt, ihm ihre Nummer geben will, fällt das Telefon ins Wasser und die Verbindung ist unterbrochen. 

Anna ist verzweifelt: sie weiß nicht mehr, welche Nummer sie gewählt hat. Sie weiß nur, dass dieser Mann alles hat, was ihr gefällt. Er ist geduldig, zärtlich, einfühlsam, verständnisvoll, und er liebt Kinder. Die Frage ist nur: Wie können sie sich wieder finden? Anna ist mit ihren Gedanken nur noch bei Michael, doch da sie Thorsten gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, traut sie sich nicht, nach ihm zu suchen. Und als Thorsten kurz darauf mitten in dem Café, in dem sie als Kellnerin arbeitet, überraschend ihren Heiratsantrag annimmt, gerät sie unter Zugzwang. Vor so viel erwartungsfreudigem Publikum kann sie gar nicht anders, als darauf einzugehen.  

Auch Michael kann das nächtliche Telefonat nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach dieser wunderbaren, einzigartigen Frau. Er kennt lediglich ihren Vornamen und die erste Ziffer ihrer Telefonnummer. Es gibt nur einen Menschen, der ihm in dieser Situation weiterhelfen kann: Julian, der zwölfjährige Sohn seines Kollegen Ralf. Als Computerfreak genügen ihm die spärlichen Angaben über Anna, um eine Liste mit 17 Telefonnummern zu erstellen; eine davon muss die Nummer der gesuchten Anna sein. Michael probiert sie alle durch, wählt sogar die richtige Nummer: doch ausgerechnet in diesem Moment geht Thorsten an den Apparat. Michael glaubt schon alles verloren, als ihm die rettende Idee kommt: Anna hatte doch versucht, ihre Freundin Miriam zu erreichen, als sie versehentlich seine Nummer gewählt hat, also muss Miriam eine ganz ähnliche Nummer haben wie er selbst. 

Wieder macht Julian sich fieberhaft an die Arbeit, und schließlich findet er Miriams Telefonnummer und Adresse heraus. Michael macht sich sofort auf den Weg, erfährt vor Ort jedoch, dass Miriam gerade in diesem Moment von Anna zum Bahnhof gebracht wird. Hektisch rast er zum Zug  und stößt am Bahngleis mit einer jungen Frau zusammen. Es ist Anna. Michael, der sie nicht erkennt, rennt weiter und findet Miriam erst, als der Zug bereits anfährt. Er fleht sie an, ihm Annas Telefonnummer zu geben, doch Miriam zögert, schließlich ist Anna inzwischen verlobt. In letzter Sekunde entschließt sie sich jedoch, Michael den Namen des Cafés zu nennen, in dem Anna arbeitet. 

Überglücklich sitzt Michael im Café Einstein und wartet nur darauf, endlich einen Blick auf „seine“ Anna werfen zu können. Allerdings ahnt er nicht, dass Anna an diesem Abend frei hat und dass noch eine andere Frau mit demselben Namen zum Personal des Cafés gehört: die sympathisch-gemütvolle, rundliche Köchin Anna. Anna II entspricht jedoch so gar nicht der Vorstellung, die Michael sich von seiner Anna gemacht hat, zumal sie deutlich älter ist als er. Irritiert verlässt er das Lokal, ohne sie anzusprechen. Kurz darauf kommt Anna und Michael der Zufall doch noch einmal zu Hilfe. Anna besucht mit Thorsten eine Theatervorstellung, und an diesem Abend steht Michael als Othello auf der Bühne. Er ist verkleidet und trägt eine Maske, doch Anna erkennt seine Stimme. Aufgeregt beschließt sie, am Bühneneingang auf ihn zu warten. 

Ihre Verlobung erscheint ihr plötzlich bedeutungslos, das Schicksal hat sie zu Michael geführt. Aber ausgerechnet an diesem Tag kreuzt Michaels Ex-Freundin am Theater auf, um ihren Sohn fürs Wochenende zu seinem Vater zu bringen. Anna beobachtet die drei aus der Ferne und glaubt das Michael ihr etwas vorgemacht hat und in Wirklichkeit glücklicher Familienvater ist. Anna ist fassungslos. Wie konnte sie diesem Mann so vertrauen? Halb wütend, halb trotzig stürzt sie sich in ihre Hochzeitsvorbereitungen. Jetzt, wo Michael als Lügner „entlarvt“ ist, erscheint ihr Thorsten plötzlich doch als der Richtige. Obwohl sie daran noch insgeheim Zweifel hat, verbietet sie es sich, auf ihre innere Stimme zu hören. Entschlossen greift sie zum Hörer, um sich ein für alle Mal von Michael zu verabschieden. Sie hinterlässt ihm eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, erzählt, dass sie ihn mit seiner Familie gesehen hat und nun ebenfalls heiraten wird, am nächsten Tag. 

Als Michael das Band am nächsten Morgen abhört, wird ihm klar, dass ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wo findet diese Hochzeit statt? Nach einer turbulenten Jagd durch die Stadt findet Michael buchstäblich in letzter Sekunde die Kirche, in der Anna bereits neben Thorsten vor dem Traualtar steht …

Rezensionen

 

Nicht nur unterhaltsam – sonder lehrreich!

Die Handlung von „Und das ist nur der Anfang“ ist für sich genommen schon eine Sensation und hervorragende Szenerie für einen unterhaltsamen Abendfilm: Anna und Thorsten sind anfangs ein Paar, Anna will dass er sie heiratet, er macht gerade Karriere. Durch eine falsche Tel.-Nr. gelangt Anna zu Michael, der sie dann auf Umwegen vor dem Altar rettet. 

Doch der Zuschauer bekommt mehr dazu: Messerscharf kommt der Unterschied zwischen einer Liebes-Beziehung, einer Alltags-Beziehung und einer Familien-Beziehung heraus. Und dass der Partner, der für eine Liebes-Beziehung „richtig“ ist, vielleicht für eine Alltags-Beziehung nicht geeignet ist. 

Die Krönung ist die „Telefon-Beziehung“, die im Film per Zufall und spröde anfängt und dann doch so viel im Leben von Michael und Anna verändert. Sie zeigt, dass es die pure Vorstellung einer Traumpartnerschaft ist, die uns am Leben, am Träumen und am Lieben hält – und gar nicht so der ideale Partner selbst, wenn er vor einem steht. 

Männer lernen, worum es Frauen beim Thema „Liebe“ denn eigentlich geht: ums Heiraten, ums Kinderkriegen, um Familie. Also darum, die anfängliche Liebesbeziehung vollständig umzugestalten. 

Und Frauen lernen, dass es durchaus aus Männer gibt, die sich mit unendlicher Energie, mit detektivischem Spürsinn, mit allen erdenklichen Kräften und Mitteln daranmachen, aus einer zufälligen „Telefonbekanntschaft“ eine Realität zu machen. 

Vielleicht lernen Männer UND Frauen, dass es das Ende einer Beziehung ist, wenn man/frau gegenseitig versucht, dem/der anderen in die eigene Lebensplanung hereinzureden. Dies führt dann zu aufwärmten Mahlzeiten, zu Hochzeiten unter Zeitdruck und zu Unehrlichkeit! 

Sowohl Anna als auch ihr Thorsten kriegen da ihr Fett weg: Bei Thorsten kommt die Unehrlichkeit plump daher: verschobene Flüge, Schweigen über die Beförderung, gekauftes Essen etc. – da freut sich jeder, der die einschlägigen Klischees kennt. Doch auch Anna ist unehrlich, weil sie die erotischen Momente mit Thorsten dazu ausnutzt, ihm eine Heirats-Zusage abzunötigen. Auf den ersten Blick steht natürlich Thorsten als Egoist und Karrieremensch da. 

Wer etwas ehrlich ist, erkennt aber, dass auch Anna die Situation wohl falsch eingeschätzt hat, den guten Draht zu Thorsten auf einen Schlag zerstört. 

Insgesamt ein Film, der viel mehr ist als eine simpel aufgearbeitete Beziehungsgeschichte mit Happy-End – empfehlenswert!!! 

Kommentar 

 

 

Deutscher Superfilm

Von Laudi 

Diesen Film habe ich im Kino gesehen. Ich bin mit Vorurteilen ins Kino gegangen von wegen „deutscher Film“ usw. ABER!!!!! Diesen Film muss man gesehen haben. Wer irgendeine romantische Ader hat, sollte sich diesen Film anschauen. Es lohnt sich ungemein und ich finde es sehr schade, dass dieser Film nur 1 Woche in unserem Kino lief. 

 

 

Ein Film für alle die an ihren Seelenpartner glauben

Dieser Film ist einfach nur schön! Am besten macht man sich einen Tee holt sich eine Decke setzt sich hin und schaut sich diesen traumhaften Film an. Und was für mich der absolute Wahnsinn ist, dieser Film beruht auch noch auf Tatsachen, es ist alles so passiert wie in diesem Film. Man muss sich das so vorstellen, es klingelt eines Nachts das Telefon und an der anderen Leitung ist jemand der sich total verwählt hat, mit dieser Person kommt man ins Gespräch und man entdeckt viele Gemeinsamkeiten, und eh man sich versieht ist die ganze Nacht vorbei die Vögel fangen an zu zwitschern und ach wisst ihr was schaut ihn euch einfach an. Für alle die an ihren Seelenpartner glauben und wissen dass es diesen irgendwo auf dieser Welt gibt und man ihm auch begegnen kann. 

 

Romantisch, witzig, ergreifend und einfach schön 

Hab den Film gleich zwei mal hinter einander gesehen und beide mal gleich mitgefiebert. Das schöne daran ist, dass man endlich mal zwei Darsteller hat, die nicht Til Schweiger oder Katja Riemann heißen. Diesmal sieht man zwei (fast) neue Gesichter, die so menschlich spielen, dass man keine Minute daran erinnert wird, dass ja ein ganzes Team von Menschen um sie drum rum stand. Die Filmmusik von Randy Crawford rundet das ganze ab. Ein Film zum Träumen, lachen und Mitfiebern.