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Begrüße jede Veränderung in deinem Leben
Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.
Buddha
Wenn wir unser bisheriges Leben in Ruhe betrachten, dann werden wir vielleicht erstaunt feststellen, dass es meistens Veränderungen waren, die uns Glück gebracht und uns mit Stolz und Freude erfüllt haben.
Oft haben wir diesen Veränderungen sogar mit großer Vorfreude entgegengefiebert und konnten es gar nicht erwarten, bis sie endlich eintrafen. Viele dieser Veränderungen haben wir sogar noch heute als kleine Höhepunkte in unserem Gedächtnis gespeichert.
Ein solcher Höhepunkt mag der erste Besuch im Kindergarten gewesen sein, der erste Schultag mit unserer viel zu großen Schultüte, das aufgeregte Händchenhalten mit unserem ersten Freund oder unserer ersten Freundin, der erste Kuss, der erste neue Wagen, die erste eigene Wohnung, der Beginn der Studienzeit, die neue Lehrstelle, das stolze Gefühl, als wir zum ersten Mal unser eigenes Geld verdienten, die erste Ehe, das erste Kind …
Immer gab es also dieses erste Mal, das stets eine Veränderung in unserem Leben einläutete.
Stets waren es Veränderungen,
die uns ein Gefühl von Glück bescherten.
Veränderungen haben wir also immer als Bereicherung in unserem Leben angesehen, als etwas, das wir gar nicht schnell genug erreichen konnten. Das Neue, Unbekannte war spannend und wert, die Herausforderung anzunehmen.
Seltsamerweise verliert sich dieses Gefühl im Laufe der Zeit, und Veränderung wird immer mehr als etwas Negatives betrachtet. Genau genommen fürchten sich viele Menschen vor Veränderungen. Lieber leben sie in der Gleichförmigkeit eines eingespielten Alltags, als sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Aber genau dadurch verlieren wir auch unsere Lebendigkeit. Und damit auch unsere Glücksfähigkeit.
Erst eine Veränderung lässt uns wieder aufhorchen
und bewusst am Leben teilnehmen.
Jeder, der schon einmal umgezogen ist, weiß, wie bewusst er plötzlich sein gesamtes Umfeld wieder wahrgenommen hat und mit wie viel Freude er den Bäcker an der Ecke entdeckte, das neue Geschäft, die Post, die Abfahrtszeiten der Straßenbahn.
Mit welcher Begeisterung er all seine kleinen Entdeckungen seinen Freunden berichtete und wie offen er für neue Bekanntschaften und Freunde war. Allein ein Umzug, gleichgültig ob innerhalb der gleichen Stadt oder in einen ganz anderen Ort, weckte in uns Euphorie.
Selbst wenn der Umzug unfreiwillig und durch unglückliche Umstände bedingt war, erkennen wir nach kurzer Zeit plötzlich Dinge, die uns große Freude bereiten.
Nicht immer muss diese Veränderung ein Umzug sein. Manche Menschen werden wieder lebendig, wenn sie ihre Wohnung komplett umstellen, Räume neu und anders benutzen und auf diese Weise neu für sich entdecken.
Oftmals bringt uns auch eine neue Arbeitsstelle so ein Glücksgefühl.
Am Leben teilzunehmen heißt neugierig zu bleiben.
Festhalten und Verharren im Althergebrachten, im Alltäglichen, lässt uns in dieser Alltäglichkeit gelangweilt zurück. Es gibt einfach nichts Neues mehr zu entdecken. Nichts mehr, wovon wir glauben, dass es uns Freude spenden könnte.
Und so sitzen viele Menschen jeden Abend auf demselben Sofa vor demselben Fernseher, mit derselben Fernbedienung, weil es in ihrem näheren Umfeld eben nichts anderes, Neues mehr zu entdecken gilt.
Viele Partnerschaften vereinsamen in der Trostlosigkeit der Alltäglichkeit, weil es beiden nicht gelingt, Veränderungen in ihrem gemeinsamen Leben zuzulassen. Oftmals sucht man dann Veränderung, indem man sich neue Dinge anschafft. Einen neuen Fernseher, eine neue Fernbedienung, ein neues Sofa. Aber das bringt keine wirkliche Veränderung in unser Leben.
Das Zulassen von neuen Erlebnissen lässt uns wieder am Glück teilhaben.
Entscheide dich einfach dafür, jetzt etwas anders zu machen als bisher. Werde wieder wach!
Da draußen warten unendlich viele Möglichkeiten der Entwicklung auf dich.
Beginne mit etwas, das dir schon immer am Herzen lag. Gestehe es dir ein, und dann lass es nicht mehr los, bis du es verwirklicht hast. Das, was dich bisher von anderen Menschen unterschieden hat, war, dass die anderen einfach weitergemacht haben, während du aufgegeben hast.
Lass Veränderung zu – das ist das einzig Beständige am Leben.
Veränderung ist nichts Nachteiliges, sondern etwas, das wir ganz bewusst in unserem Leben suchen und herbeiführen sollten.
Oftmals verhindern wir durch das Festhalten an unseren Gewohnheiten das Eintreten von Glück. Wir verharren und versauern, anstatt lebendig voranzuschreiten, so wie wir es doch schließlich zu Beginn unseres Lebens getan haben.
Manchmal müssen wir gar nicht viel verändern,
um unser Leben komplett neu zu erfahren.
Natürlich ist das nicht immer leicht, weil wir jahrzehntelang unserem Verstand beigebracht haben, dass Veränderung etwas Feindseliges sei.
Also brauchen wir Vertrauen und Sicherheit. Am besten gewinnen wir diese, indem wir uns nicht überfordern, sondern zunächst mit ganz kleinen Veränderungen beginnen, damit wir Tag für Tag, Woche für Woche erkennen können, wie wundervoll Veränderungen für unser Leben sind.
Vielleicht macht es schon Spaß, einen anderen Weg zur Arbeit zu fahren, einen neuen Supermarkt auszuwählen oder eine Reise in ein Land zu unternehmen, in dem man noch nie war. Das Leben bietet dir eine Fülle an Möglichkeiten. Schließe dich von dieser Fülle nicht aus.
Vielleicht stehst du einmal früher auf als sonst und planst etwas mehr Zeit für deine Fahrt zu deiner Arbeitsstelle ein.
Und dann nimm auf deinem Weg dorthin nur Straßen, die du zuvor noch nie gefahren bist. Fahre ganz bewusst und betrachte die Gegend. Vielleicht entdeckst du viele neue Angebote für dein Leben.
Vielleicht entdeckst du neue Geschäfte, einen kleinen Park, einen Blumenhändler, eine interessante Ausstellung, ein kleines Programmkino, einen Wanderzirkus, ein Restaurant. Obwohl du noch immer in der gleichen Stadt bist, erlebst du vollkommen neue Dinge.
Genauso könnte unser ganzes Leben verlaufen. Ein Wunderwerk an neuen Erlebnissen. Wenn wir wach und lebendig bleiben wollen, gilt es, sich stets für neue Möglichkeiten zu öffnen und die eingefahrenen Wege zu verlassen.
Wenn du genügend Erfahrungen mit all den kleinen Veränderungen in deinem Leben gemacht hast, schöpfst du auch Mut, die größeren Veränderungen in deinem Leben zuzulassen. So, wie du es früher doch auch getan hast.
Überlege, welche Veränderungen in deinem Leben dir wieder Freude bereiten könnten.
- Welche Ziele in deinem Leben gibt es noch zu verwirklichen?
- Was möchtest du gerne erleben, was du noch nie erlebt hast?
- Was wolltest du schon immer tun, aber hattest nicht die Zeit oder die Gelegenheit?
- Was könntest du gemeinsam mit deinem Partner an Veränderung erleben?
- Wo steckt deine größte Sehnsucht?
- Was wäre dir peinlich, wenn andere davon wüssten, und trotzdem sehnst du dich danach?
Gehe all diesen Punkten nach. Beschäftige dich mit ihnen. Das Leben ist voller Herausforderungen, die uns tiefe Freude schenken würden. Jede dieser Herausforderungen verändert unser Leben und bringt uns zurück zu unserer ursprünglichen Zufriedenheit. Wir nehmen wieder am Leben teil.
So wie früher, als du mit deiner viel zu großen Schultüte auf dem Weg zu deinem ersten Schultag warst.
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