HOMEDOWNLOADSBIOGRAPHIENEWSLETTERTERMINEKONTAKTIMPRESSUM


  Zurück

Das meiste, woran wir glauben, wurde uns antrainiert


Ob der Glaube nun wahr oder falsch ist,
er wird immer zu den entsprechenden Resultaten führen.
Paracelsus



Von fast allem haben wir eine feste Vorstellung.

Wir glauben zu wissen, wer wir sind und wie wir funktionieren. Wir glauben zu wissen, wie unsere Umwelt auf uns reagieren wird. Wir glauben zu wissen, wie unser Lebensweg auszusehen hat und welche Ziele uns glücklich machen werden.
Wir glauben zu wissen, wie wir Erfolg haben können und wie wir uns verhalten sollten. Wir haben eine feste Vorstellung davon, wer unsere Feinde sind, und glauben uns gegen Konkurrenten durchsetzen zu müssen.
Wir glauben, dass es einen Gott gibt, oder sind davon überzeugt, dass es keinen geben kann. Wir glauben daran, dass wir glücklich sein können, oder aber sind davon überzeugt, dass es nicht klappen kann. Wir glauben auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen oder dauernd Pech zu haben.

Das Merkwürdige aber nun ist, dass fast alles, woran wir glauben,
gar nicht unser eigener Glaube sein muss.


In Wahrheit ist es oft der Glaube unserer Eltern, Großeltern, unserer Geschwister, Onkel und Tanten, unserer Lehrer, Freunde und Bekannten.
Es ist der Glaube unseres Pfarrers, des Kindergartens, der Schule, der Kirche, der Universität, des Fernsehens, der Werbung, der Illustrierten…
Es sind deren Meinungen, Vorurteile, Ratschläge, Warnungen und Moralvorstellungen. Jeder, der in unserem Leben in irgendeiner Art und Weise eine entscheidende Rolle gespielt hat, hat an unserem Glauben Anteil.
Vor langer, langer Zeit, als wir auf die Welt kamen, und natürlich noch lange bevor wir überhaupt zu denken begonnen haben, wurde uns bereits beigebracht, wer wir sind und wie wir uns in dieser Welt zu verhalten haben.

Nur wenig von alledem, was wir heute sind, haben wir uns selbst ausgesucht.

Nicht einmal unseren Namen. Bei keiner wirklich wichtigen Entscheidung, die unser Leben betrifft, haben wir bewusst mitgewirkt. Wir haben uns weder unsere Religion selbst ausgesucht, noch unsere Schule, weder die Art, uns zu kleiden, noch unser Umfeld, in dem wir uns bewegen. Wir haben nicht darüber entschieden, welche Muttersprache wir sprechen, noch welche Schulbildung wir bekommen sollten. Uns wurde beigebracht, was falsch und was richtig ist, was als schön und was als hässlich zu bewerten sei, was gut und was schlecht sei und welche Moralvorstellungen wir zu übernehmen hätten.

Tagtäglich wurde uns gezeigt, gesagt und vorgemacht, wie wir zu leben hätten und welche Verhaltensweisen wir an den Tag legen sollten. Uns wurde beigebracht, wie unsere Sexualität zu funktionieren hätte, auf welche Weise man „anständig“ sein Geld verdient und welche Ziele für uns die richtigen wären.

Natürlich durften wir nur an das glauben, woran unsere Eltern und Verwandten glaubten. Alles andere wurde verurteilt. Und wir taten gut daran, es ebenso zu verurteilen, denn das sicherte unseren Platz in der Gemeinschaft. Unsere Eltern haben eine ganz eigene Überlebensstrategie entwickelt, und da diese offensichtlich erfolgreich war, begannen wir sie zu übernehmen.
Wir lernten also bereits sehr früh zu bewerten und zu verurteilen. Das, was wir heute verurteilen, basiert wahrscheinlich auf der Moral und den Wertvorstellungen unserer Eltern, Bekannten und Freunde. Es sind meist deren Glaubenssätze und Visionen, die wir noch heute nachzuleben versuchen.

Vom ersten Tag unseres Lebens an hat man Regeln für uns aufgestellt. Hielten wir die Regeln ein, wurden wir belohnt. Verstießen wir gegen die Regeln, wurden wir bestraft. Natürlich wollten wir belohnt werden und taten alles, um uns innerhalb dieser Regeln zu bewegen.

Und natürlich beurteilten wir alle anderen nach denselben Regeln und verurteilten sie ebenso, wenn sie gegen diese verstießen. Wir haben nichts von alldem in Frage gestellt. Wir haben es einfach als unsere eigene Wahrheit akzeptiert.

Wir bauten immer weiter an einem Weltbild, das gar nicht unser eigenes war.

Wir verinnerlichten all das so sehr, dass wir immer mehr zu einer anderen Person wurden. Wir glichen uns dem an, was man von uns erwartete, und gaben vor, genau so ein Mensch zu sein. Als Preis dafür haben wir heute vergessen, wer wir eigentlich wirklich sind. Wir haben es so sehr in den Hintergrund unseres Lebens gedrängt, dass wir nicht einmal wissen, dass wir auch ein ganz anderes Leben hätten leben können.

Das klingt jetzt dramatischer, als es sich wahrscheinlich in den meisten Fällen abgespielt hat. Häufig ging es fließend leicht. Wir vertrauten unseren Eltern einfach. Sie waren unsere Vorbilder, und wir wollten so sein wie sie. Wir waren mit alldem also durchaus einverstanden. Unser Verstand übernahm das Vorgelebte als allein gültige Wahrheit.
Als unsere allein gültige Wahrheit.
Waren wir „artig“ und übernahmen die Wertvorstellungen der anderen, wurden wir „geliebt“. Versuchten wir dagegen, unseren eigenen Weg zu gehen oder herauszufinden, was denn überhaupt unser eigener Weg sein könnte, wurden wir mit Liebesentzug bestraft. Wir hatten also gar keine andere Wahl, als uns anzupassen. Mit der Zeit haben wir uns dann so sehr angepasst, dass alle eingeimpften Gedanken und Vorstellungen irgendwann zu unseren eigenen wurden.

Noch heute sind wir so vollgestopft mit den Wertvorstellungen anderer,
dass wir gar nicht mehr wissen, welche unsere eigenen gewesen wären.


Wir haben sie so sehr verinnerlicht, dass wir uns heute sogar selber bestrafen, wenn wir einen kleinen „Fehltritt“ begehen oder versuchen, einen eigenen Weg zu finden.
Wir bestrafen uns dann genauso, wie es unsere Eltern mit uns gemacht haben. Wir verurteilen uns. Wir halten uns für schlecht, minderwertig, unanständig, ungezogen, minderwertig oder lächerlich.


Die Angst vor dem Glück

Es gibt in uns sogar eine tief sitzende Angst davor, Dinge zu tun, die nicht in das antrainierte Konzept unserer Eltern, Großeltern, Freunde oder Bekannten passen.
Wir haben Angst, unbekanntes Terrain zu betreten. Wir bleiben lieber in dem Gefühlskonzept unserer Kindheit, als dass wir etwas Neues wagen. Selbst wenn wir ein tief sitzendes Gefühl der Unzufriedenheit in uns spüren, wagen wir es nicht, unser Leben neu zu definieren.   

Die Angst ausgestoßen zu werden ist so groß, dass wir lieber weiterhin unsere wahre Natur verleugnen und den fremdbestimmten, von anderen vorgegebenen Weg weitergehen. Auch wenn es nicht unser eigener ist. Es gehört daher wahrlich viel Mut dazu, sich einem neuen, anderen Konzept anzuvertrauen, selbst wenn wir spüren, dass dort für uns die Wahrheit, die Liebe oder unser Glück liegen könnte.

In jedem von uns stecken Gedanken wie: „Erfolg muss man sich verdienen. Nur wer hart arbeitet hat Erfolg. Ohne Fleiß kein Preis. Geld ist schmutzig. Männer sind gefährlich. Wahre Liebe gibt es nicht. Über Sex redet man nicht. Wer liebt wird betrogen.“ Sicherlich fallen dir noch unzählige andere Sätze ein, die dein Leben bestimmen.
Zu all diesen Glaubenssätzen kommen aber noch all jene, die wir über uns selber denken, wie zum Beispiel: „Ich werde es nie richtig machen. Ich habe nie Geld. Ich bin ein Versager. Ich bin nicht schön genug. Das steht mir nicht zu. Ich kann sowieso nichts ausrichten. Ich glaube nicht, dass das noch etwas wird. Die anderen sind viel besser, klüger, schneller.“
Wenn man diese oder ähnliche Dinge denkt, sollte man sich einfach mal zu fragen beginnen, wer diese Sätze uns in unserem früheren Leben so lange vorgebetet hat, bis wir sie als unsere eigene Wahrheit übernommen haben.

Den wahren Urheber unserer Überzeugungen herauszufinden ist ziemlich wichtig, denn:

Alles, was jenseits unserer Glaubenssätze liegt,
wird von uns unbewusst bekämpft.


Wenn es tief in uns den Glauben gibt, dass die Erfüllung unserer Wünsche uns nicht zusteht, dann werden wir immer wieder enttäuscht werden. So sehr wir auch etwas anderes erhoffen.
Wenn uns aber klar wird, dass einiges von dem, was wir da glauben, gar nicht zu uns gehört, dann können wir endlich anfangen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, wie alt wir sind oder wie lange wir bereits an etwas Bestimmtes glauben. Wir können jeden Tag mit unseren bisherigen Gedankenspielen aufhören und unser Leben völlig neu ausrichten.

Dazu ist es erst einmal sehr nützlich, diese alten Glaubenssätze aufzuschreiben. Denn jeder Gedanke ist reinste Energie, die in die Tat umgesetzt werden will. Er sucht sich auf seinem Weg eine gleichschwingende Energie, also eine solche, die mit unseren Gedanken in Resonanz geht. Durch die Kraft der Gedanken ziehen wir also all das, was wir über uns denken, in unser Leben. Gleichgültig, ob wir dies bewusst oder unbewusst tun.

In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen,
woran wir glauben
.

Der Zweifel ist übrigens auch nichts anderes als etwas, woran wir glauben. Wir glauben so fest an unsere Zweifel, dass wir uns nicht einmal wundern, wenn sie sich verwirklichen.
Denken wir zum Beispiel: „Das schaffe ich nicht. Das kann ich nicht. Ich werde es nie zu etwas bringen. Ich werde nie glücklich sein“, dann wird genau dies unsere Wirklichkeit werden. Wir könnten genauso gut ein Schild mit uns herumtragen, auf dem steht: „Bitte, behandelt mich schlecht.“ Sehr rasch werden Menschen in unser Leben kommen, die uns genau in diesen Gedanken bestärken.

Im Außen tritt all das in Erscheinung,
was wir in unserem Inneren denken, fühlen und glauben.


Das, was wir gerne Schicksal nennen, entsteht zunächst in unserem Inneren. In unseren gedanklichen Bildern und Verhaltensmustern. Ohne es zu wissen, richten wir unser Leben nach ihnen aus und suchen immer wieder Ereignisse, die diese inneren Bilder uns auch im Außen bestätigen. Beschäftigen wir uns mit negativen Dingen und verharren dort für eine geraume Weile oder kehren immer wieder zu diesen Emotionen zurück, nimmt unser Bewusstsein auch im Außen diese Schwingung auf und erlebt sie als Blockaden oder negative Ereignisse.  

Denken wir im Gegensatz dazu positiv und empfinden diese Emotion tief in uns, erleben wir sie auch im Äußeren, als Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Unsere Umwelt nimmt diese positive Schwingung auf und kreiert sie im Außen als Glück und Wohlstand.

Es ist immer nur eine Frage der Anziehungskräfte.
Und diese Anziehungskräfte können wir beeinflussen.

Aber wie können wir herausfinden, ob das, was wir denken, auch wirklich unsere eigenen Gedanken sind? Das geht nur, wenn wir alles Bisherige erst einmal für eine Weile ruhen lassen.
Was immer dir bisher beigebracht worden ist, solltest du also für eine Weile von dir wegschieben. Denn so manches, woran du heute glaubst, ist vielleicht gar nicht dein eigener Glaube.
Warum also nicht einmal unseren Glauben, der vielleicht gar nicht unser eigener ist, für kurze Zeit über Bord werfen? Warum nicht einmal herausfinden, was alles in unserem Leben möglich wäre, wenn wir die eingefahrenen Gleise verlassen und neue wundervolle Wege in unserem Leben beschreiten  würden?

Es liegt immer nur an uns. Anstatt zu zweifeln oder zu bewerten, könnten wir genauso die Zweifel anzweifeln. Das ist vielleicht mutig. Das macht vielleicht auch etwas Angst. Aber nur so lange, bis die ersten Erfolge eintreffen.

Wir können alles in unserem Leben erreichen. Wir können Misserfolg und Chaos in unser Leben ziehen oder Erfolg und wundervolle Ordnung. Es liegt immer nur daran, was wir glauben.
Bist du dir also wirklich sicher, dass Glück dir so einfach zusteht?


➢    Unser Leben ist die Summe all unserer Vorstellungen, Meinungen und Glaubenssätze.

➢    Wir halten das für wahr, woran wir glauben.

➢    Unsere Überzeugungen verwirklichen sich in unserem Leben. Jahr für Jahr, Monat für Monat, Minute für Minute. Sogar Sekunde für Sekunde.

➢    Wir rufen das ins Leben, woran wir glauben. Die Frage ist nur, woran wir glauben.

➢    Ist unser Glaube konstruktiv für unser Leben oder destruktiv?

➢    Der eigene Glaube entscheidet über Erfolg und Niederlage, über Gesundheit und Freude, über Reichtum und Armut. Der Glaube entscheidet über unser Glück.

➢    Wenn wir glauben, Glück sei schwer zu erreichen oder nur kurz zu halten, wenn wir der Überzeugung sind, Glück sei nur durch gewaltige Anstrengungen zu bekommen, oder aber gar die Meinung vertreten, Glück stünde uns nicht zu, weil wir viel zu viele schlechte Dinge in unserem Leben getan haben, dann wird sich genau dies in unserem Leben verwirklichen.

➢    Wenn du mir nicht glaubst, sieh dir dein Leben an. Woran glaubst du, und was hat sich bisher in deinem Leben verwirklicht?




Glück ist… sein Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.
 

 

 



Glückstagebuch

Wunschbrunnen

Forum

Termine


München 
11. + 12.    Februar     2012
Erfolgreich Wünschen

Bern 
18. + 19.    Februar     2012
Das Gesetz der Resonanz

weitere Termine...


Die 77 erfolgreichsten Wunschregeln
Einfach erfolgreich sein
Das Gesetz der Resonanz
Einfach glücklich sein
Heute ist ein guter Tag, weil...
by waldemaro