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Soll man einen Wunsch nun loslassen und vergessen oder öfters wiederholen?
Oft werde ich auf die unterschiedliche Aussage zwischen Buch I und Buch II angesprochen.
In der Tat gibt es zwischen Buch eins und Buch zwei eine kleine Änderung. Im ersten Buch "Erfolgreich Wünschen", habe ich ausschließlich darüber geschrieben, wie das Wünschen bei mir funktioniert. Da ich nicht eine einzige Sekunde mehr zweifle, der Wunsch also beim Abschicken ungehindert nach einer Energie sucht, die mit ihr räsoniert und ich unbeirrt bei meinem Glauben bleibe, wiederhole ich den Wunsch nicht mehr ausführlich.
In der Zwischenzeit habe ich aber festgestellt, dass die Sache mit dem Loslassen oder dem Vergessen bei vielen nicht so gut funktioniert, weil die meisten es zwar schaffen, den Wunsch wieder loszulassen, nicht aber ihre Zweifel. Und so haben sie plötzlich nur noch ihre Zweifel und der Wunsch besitzt überhaupt keine Kraft mehr.
Aus diesem Grund habe ich in dem Buch "Wünsch es dir einfach -- aber richtig!" sehr viel Augenmerk darauf gelegt, dass die Leser sich ziemlich intensiv mit den positiven Affirmationen beschäftigen sollen und zwar so oft wie möglich. Spätestens aber dann, wenn die Zweifel wieder zunehmen. Dies hatte - wie sich zwischenzeitlich herausstellte - ziemlich viel Erfolg.
Das Loslassen funktioniert also durchaus, aber nur solange wie wir es schaffen ohne jegliche Zweifel an unseren Wunsch zu glauben. Sollte dies nicht möglich sein und dies ist bei den meisten Menschen der Fall, ist es wesentlich besser, sich mittels Affirmationen oder dem Hineinfühlen, also dem "So-tun-als-ob" sich beständig auf das gewünschte Ergebnis zu konzentrieren.
Das mit dem Loslassen ist also so eine Sache. Wenn man nämlich nicht loslassen kann, kann man meistens auch seine Zweifel nicht loslassen. Daher rate ich inzwischen allen, die immer wieder zu zweifeln beginnen, dass Loslassen besser zu vergessen und stattdessen sich beständig und immer wieder auf positive Weise mit seinem Wunsch zu beschäftigen.
Am besten abends beim Einschlafen. Dann können alle Gedanken ungehindert ohne den störenden Alltagseinfluss weiterarbeiten. Und morgens gönnst Du Deinem Wunsch auch ein paar Minuten. Dann nimmst Du den Wunsch mit in den Tag.
Wenn Du in Dein Wunschtagebuch hineinschauen willst, tue es, aber stets mit einem Lächeln auf Deinen Lippen. |