Schauspieler

Pierre Franckhs Vorfahren waren Geistliche, Buchhändler, Juristen, Professoren und Verwaltungsbeamte.
Ein Urgroßonkel, ein evangelischer Pfarrer, hatte Friedrich Schillers Schwester zur Frau.
Der Urgroßvater Johann Gottlob Franckh war der Bruder des Gründers der Franckh’schen Verlagsbuchhandlung Friedrich Franckh, die 1822 ins Leben gerufen wurde.
1893 wurde dieser Verlag wieder an Keller und Nehmann samt Namensnennung veräußert. Später kaufte ihn der Cosmos-Verlag und ist heute als Franckh-Cosmos Verlag bekannt.

Schon mit sechs Jahren stand Pierre Franckh auf der Bühne und mit elf Jahren gab er sein Filmdebüt in „Lausbubengeschichten“.
Seit 1958 wirkte er in vielen Kinofilmen mit, stand unzählige Male auf der Bühne (u.a. Residenztheater München, Renaissance Theater Berlin, Stuttgart, Frankfurt ) und nahm an über 350 Fernsehproduktionen teil.
Er schenkte bei mehr als 2000 Filmen seine Synchronstimme ausländischen Schauspielern und war in mehr als 450 Hörspielen zu hören.

1995 folgte ein weiterer Höhepunkt mit dem preisgekrönten Film „Der Totmacher“, an der Seite von Götz George.
Im Jahr 2002 lief sein Film „Der Stellvertreter“ auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin im Wettbewerb.
Im Jahr 2002 gab er sein Debut als Autor und Regisseur in dem Kinofilm „Und das ist erst der Anfang“.

 

2003             Edel und Stark TV Regie: Matthias Steurer
2002             Der Stellvertreter Int. Co-Prod. Regie: K. Costa-Gavras
2002             Soko – Match over TV Regie: Bodo Schwarz
2001             Im Namen des Gesetzes TV
2001             Siska – Die Hölle des Staatsanwaltes TV Regie: Vadim Glowna
2001             Zwei Brüder – Abschied TV Regie: Andy Bausch
2000             Und das ist erst der Anfang Kino Regie: Pierre Franckh
2000             Der Alte – Schrecklicher Irrtum TV Regie: Helmut Ashley
1999             The Heart and the Sword Int. Co-Prod. Regie: Fabrizio Costa
1998             Derrick – Das Abschiedsgeschenk TV Regie: Helmut Ashley
1998             Jedes Leben zählt TV Regie: Thomas Nikel
1998             Alphateam TV Regie: Jan Peters
1998             Frankfurter Kreuz TV Regie: Romuald Karmakar
1998             Derrick – Anna Lakowski TV Regie: Wolfgang Becker
1997             Weissblaue Wintergeschichten TV Regie: Peter Weissflog
1997             Derrick – Pornochio TV Regie: Peter Deutsch
1997             Rosenzweigs Freiheit TV Regie: Liliane Targownik
1997             Cafe Meineid TV Regie: Franz Xaver Bogner
1996             Der Mann ohne Schatten TV-Serie Regie: Zbynek Brynych
1996             Der Tod schreibt das Ende TV Regie: Hans Jürgen Tögel
1996             Bleichroeder ist tot TV Regie: Peter Deutsch
1995             Der Mann ohne Schatten TV-Serie Regie: Franz Peter Wirth
1995             Der Tannenzweig TV Regie: Walter Bannert
1995             Aus heiterem Himmel TV-Serie Regie: Hans Liechti, G. Behren
1995             Am helllichten Tag TV Regie: Dietrich Haugk
1995             Kämpf um dein Leben TV Regie: Gero Erhardt
1995             Tierärztin Christine II TV Regie. Otto Retzer
1995             Tatort: Eine mörderische Rolle TV Regie: Rainer Bär
1995             Der Totmacher Kino Regie: Romuald Karmakar
1994             Blinde Rache TV Regie: Walter Bannert
1994             Derrick: Der Schlüssel TV Regie: Zbynek Brynych
1994             Tatort: Rastplatzmörder TV Regie: Sylvia Hoffmann
1994             Die Notärztin TV Regie: Frank Strecker
1994             Immer wenn sie Krimis liest TV Regie: Andy Bausch
1994             Weißblaue Geschichten TV Regie: Hans Jürgen Tögel
1994             Nachtrunden TV Regie: Sylvia Hoffmann
1994             Die Botschafterin TV Regie: Peter Deutsch
1993             Das Geheimnis der Uhr TV Regie: Peter Carpentier
1993             Eurocops – Alte Freunde TV Regie: Ulrich Stark
1993             Glückliche Reise TV Regie: Stefan Bartmann
1993             Sylter Geschichten TV Regie: Michael Braun
1992             Der Tanz auf dem Seil TV Regie: Andy Bausch
1991             Tatort: Rikki TV Regie: Sylvia Hoffmann
1990             Rivalen der Rennbahn TV-Serie Regie: Stefan Bartmann
1989             Geld macht nicht glücklich TV Regie: Franz Josef Gottlieb
1989             Bodo – Eine ganz normale Familie Kino Regie: Gloria Behrens
1989             Forstinspektor Buchholz TV Regie: Stefan Bartmann
1989             Tatort – Keine Tricks, Herr Bülow TV Regie: Jürgen Roland
1988             Derrick: Auf Motivsuche TV Regie: Zbynek Brynych
1988             Ein Heim für Tiere TV-Serie Regie: Franz Josef Gottlieb
1988             Der Schwammerlkönig TV Regie: Rüdiger Nüchtern
1988             Der Freispruch TV Regie: Alfred Weidenmann
1988             Medicopter 117 TV
1986             Großstadtrevier – Fotos aus Ibiza TV Regie: Jürgen Roland
1986             Schwarzwaldklinik TV Regie: Hans Jürgen Tögel
1986             Glückliche Reise TV Regie: Peter Weissflog
1986             Derrick – Die Rolle seines Lebens TV Regie: Alfred Weidenmann
1986             Der Schatz im Niemandsland TV-Serie Regie: Peter Weissflog
1986             Mütter und Töchter TV Regie: Georg Tressler
1984             Vor dem Sturm TV-Serie Regie: Franz Peter Wirth
1985             Taxi, Schraube, Schrott SDR TV Regie: Klaus Dieter Lang
1985             Tod eines jungen Mädchens TV Regie: Theodor Grädler
1985             Ravioli TV-Serie Regie : Franz Josef Gottlieb
1985             Tatort – Acht, neun, aus TV Regie: Jürgen Roland
1985             Vor dem Sturm TV-Serie Regie: Franz Peter Wirth
1985             Derrick: Gregs Trompete TV Regie: Jürgen Goslar
1984             Tatort – Verdeckte Ermittlung TV Regie: Theo Mezger
1984             Derrick – Tödlicher Ausweg TV Regie: Alfred Vohrer
1983             Der Eimer und die Mona Lisa TV Regie: Joachim Roering
1983             Der Mann aus dem Gästezimmer TV Regie: Wilm ten Haaf
1983             Kontakt bitte TV-Serie Regie: Franz Josef Gottlieb
1983             Der Alte – Kahlschlag TV Regie: Günter Gräwert
1983             Krimistunde TV Regie: Egon Günther
1983             Unsere schönsten Jahre TV-Serie Regie: Michael Braun
1983             Diese Drombuschs TV Regie: Claus Peter Witt
1983             Tatort – Der Schläfer TV Regie: Jürgen Roland
1982             Gefährliches Spiel TV Regie: Theo Mezger
1982             Tatort – Tod auf dem Rastplatz TV Regie: Wilm ten Haaf
1982             Ein bisschen Halleluja TV Regie: Alfred Vohrer
1982             Tatort – So ein Tag… TV Regie: Jürgen Roland
1981             Derrick – Das sechste Streichholz TV Regie: Alfred Vohrer
1981             Die Laurents TV – Serie Regie: Erich Neureuther
1981             Manni, der Libero TV-Serie Regie: Franz Josef Gottlieb
1981             Wolly TV Regie: Peter Weissflog
1981             Der Alte – Der Freispruch TV Regie: Alfred Vohrer
1980             Sonntagskinder Kino Regie: Michael Verhoeven
1980             Ein Park für alle TV-Serie Regie: Karlheinz Bieber
1980             The Lady vanishes Kinofilm Regie: AnthonyPage
1980             Derrick – Unstillbarer Hunger TV Regie: Helmuth Ashley
1979             The Lady vanishes US Kino Regie: Anthony Page
1980             Was wären wir ohne uns TV-Serie Regie: Ulrich Schamoni
1979             Merlin TV-Serie F.J. Gottlieb
1979             Was wären wir ohne uns TV-Serie Regie: Ulrich Schamoni
1979             Die Geschichte der Anna Wildermuth TV Regie: Peter Beauvais
1979             Der Alte – Der Abgrund TV Regie: Theodor Grädler
1978             Direktion City -Trennung TV Regie: Helmut Meewes
1977             Eichholz und Söhne TV-Serie Regie: Michael Braun
1977             Tatort – Spätlese TV Regie: Wolfgang Staudte
1976             Block 7 TV-Serie Regie: Hartmut Griesmayr
1976             Bier und Spiele TV-Serie Regie: Michael Verhoeven
1976             Derrick – Pecko TV Regie: Zbynek Brynych
1973 – 1975  Hit Kwiss TV Moderation Regie: Horst Deuter
1975             Verbrechen nach Schulschluß Kino Regie: Alfred Vohrer
1975             Derrick – Hoffmanns Höllenfahrt TV Regie: Theodor Grädler
1974             Unser Walter TV-Serie Regie: Peter Schubert
1973             Der Kommissar – Tod eines Buchhändler TV Regie: Theodor Grädler
1973             Die Powenzbande TV-Serie Regie: Michael Braun
1972             Fußballtrainer Wulf TV-Serie Regie: Erich Neureuther
1972             Der Kommissar – Blinde Spiele TV Regie: Theodor Grädler
1971             Unter Ausschluß der Öffentlichkeit TV
1971             Cabaret US Kino Regie: Bob Fosse
1971             Rappelkiste TV-Serie
1970             Der Kommissar – Tote Augen TV Regie: Theodor Grädler
1970             Frisch, fromm, fröhlich, frei Kino Regie: Rolf Thiele
1970             Opa TV
1970             Der Kommissar, – …wie die Wölfe TV Regie: Wolfgang Staudte
1969             Der Kommissar-Auf dem Stundenplan Mord TV Regie: Theodor Grädler
1969             Hurra, die Schule brennt Kino Regie: Werner Jacobs
1969             Pepe, der Paukerschreck Kino Regie: Harald Reinl
1966             Millionär in der Seifenblase TV Dänemark
1966             Die Chauffeursmütze TV Regie: W. Lippert
1966             Spielplatz TV Regie: Wilm ten Haaf
1964             Unsere große Schwester TV
1964             Lausbubengeschichten Kino Regie: Helmut Käutner
1963             Südfrüchte TV Regie: Wilm ten Haaf
1963             Das Haus in Montevideo Kino Regie: Helmut Käutner
1962             Peter Pan TV Regie: Paul Verhoeven

Schon mit sechs Jahren stand Pierre Franckh auf der Bühne und mit elf Jahren gab er sein Filmdebüt in „Lausbubengeschichten“.
Seit 1958 wirkte er in vielen Kinofilmen mit, stand unzählige Male auf der Bühne (u.a. Residenztheater München, Renaissance Theater Berlin, Stuttgart, Frankfurt ) und nahm an über 350 Fernsehproduktionen teil.
Er schenkte bei mehr als 2000 Filmen seine Synchronstimme ausländischen Schauspielern und war in mehr als 450 Hörspielen zu hören.

1995 folgte ein weiterer Höhepunkt mit dem preisgekrönten Film „Der Totmacher“, an der Seite von Götz George.
Im Jahr 2002 lief sein Film „Der Stellvertreter“ auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin im Wettbewerb.
Im Jahr 2002 gab er sein Debut als Autor und Regisseur in dem Kinofilm „Und das ist erst der Anfang“.

 

Undine Residenztheater München
Macbeth Residenztheater München
Faust Residenztheater München
Das Standbild der Morgenröte Heilbronn
Der Tod im Apfelbaum Heilbronn
Prinz Friedrich von Homburg Residenztheater München
Mein Vater hatte recht Komödie München
Schon vor der Hochzeit Komödie München
Die Schule der Ehe Komödie München
Belvedere Komödie München
Meine dicke Freundin Tournee
Der Mann aus dem Gästezimmer Stuttgart
Schmetterlinge sind frei Tournee
Der Mann aus dem Gästezimmer Bonn
Clown Clown Clown Hannover
Der Mann aus dem Gästezimmer Tournee
Sommernachtstraum Hannover
Der Strom Tournee
Die Jungs von nebenan Stuttgart
Frühstück bei Riffifi Theater am Kurfürstendamm
Der Kirschgarten Renaissancetheater Berlin

Berlinale, DeutschlandFESTIVALS

 

13. Februar 2002

Synopsis

Newly commissioned SS Lieutenant and respected civilian chemist, Kurt Gerstein, discovers that the Zyklon B pellets he has developed to disinfect soldiers‘ drinking water are being used to gas
interred Jews by the thousands. Recruited to help streamline the death camp process by a team of SS officers, Gerstein secretly approaches the Swedish Consulate, the German Protestant community and finally Vatican representatives in the hopes of exposing this unspeakable crime. The only one who listens is Father Ricardo, a young Jesuit priest with deep family connections at the Vatican. Ricardo promises Gerstein he will alert the Pope to the Jewish genocide in hopes that the pontiff will reveal and denounce the Final Solution to the Christian world…

Year: 200
USA: Kino International
UK: Pathé
Germany: 30, 5. 2002 Berlinale
Cast: Ulrich Tukur, Mathieu Kassovitz, Ulrich Mühe, Pierre Franckh, Michel Duchaussoy, Ion Caramitru, Marcel Iures, Friedrich Von Thun, Antje Schmidt, Hanns Zischler, Sebastian Koch, Erich Hallhuber, Burkhard Heyl, Angus MacInnes, Bernd Fischerauer,
Director: Costa-Gavras
Countries: France / Romania / Germany
Language: English / French
USA: 132 mins
UK: 130 mins
UK Certificate: PG contains mild language and wartime horror
USA Release Date: 31 January 2003 (Limited Release – California)
USA Release Date: 24 January 2003 (Limited Release – New York)
UK Release Date: 12 July 2002FESTIVALS

 

 

Eröffnungsfilm.
Biennale in Venedig 1995

Der Totmacher
1995

Regie: Romuald Karmakar
Drehbuch: Romuald Karmakar und Michael Farin (nach Protokollen der gerichtspsychiatrischen Untersuchung)
Produktion: Thomas Schühly für Pantera Film / WDR / SWF
Kamera: Fred Schuler
FSK: ab 12 Jahre
Länge: 110 Minuten
Genre: Drama

Darsteller …
Götz George … Fritz Haarmann
Jürgen Hentsch … Medizinalrat Prof. Dr. Ernst SchultzeFESTIVALS
Pierre Franckh … Stenograph

Biennale in Venedig 1995: Eröffnungsfilm. „Goldener Löwe“ als „Bester Hauptdarsteller“.
Deutscher Beitrag zur Oscar-Nominierung für 1995 als „Bester Auslandsfilm“.

Deutscher Filmpreis (Romuald Karmakar, Regie; Film; Götz George)
Bayerischer Filmpreis für Götz George

Hans-Michael Rehberg … Kommissar Rätz
Matthias Fuchs … Dr. Machnik
Marek Harloff … Fürsorgezögling Kress
Christian Honhold … Wärter Schweimler

 

 

ROSENZWEIG’S FREEDOM

Congregation Or HaTzafon
Jewish Film Festival

Films from the Fourth Festival, 2002

Director/Writer: Liliane Targownik Producer: Susan Schulte
Director of Photography: Johannes Hollmann Editor: Olga Barthel
Cast: Benjamin Sadler, Christoph Gareissen, Pierre Franckh, Gertrud Roll, Peter Roggisch, Felix von Manteuffel, Monica Bleibtreu, Bernd Stegemann, Uyen Van Thi Dao.

Germany 1991. When Michael Rosenzweig becomes the prime suspect in the murder of a neo-Nazi leader, his brother, a young attorney takes on his defense. Set against a backdrop of historically accurate events, the fictional story of the two brothers whose parent survived the Holocaust explores the ongoing right wing extremist violence that has plaqued Germany since it reunification in the early 1990’s.

The Third Annual Hollywood Film Festival®
August 3-9, 1999