Zurück
Der Vorleser
Bernhard Schlink
Taschenbuch:
206 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag;
(Juni 1999)
Dieses Buch hatte mich schon vor einigen Jahren tief aufgewühlt.
Nun liest es meine Tochter in der Schule, weil es inzwischen zur Weltliteratur gehören soll. Ich habe es daraufhin noch einmal gelesen. Und war wieder einmal tief berührt.
Eine Liebesgeschichte der besonderen Art.
Bitte lesen.
Inhalt
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft.
Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden.
Erst Jahre später sieht er sie wieder.
Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Pressestimmen
"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers.
Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink es meisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen.
Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung."
(Der Tagesspiegel)
"Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, daß die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden?
Bernhard Schlinks Der Vorleser markiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deutschlandbild beziehen."
(Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt) |