7 Wege die Liebe zu finden

7 regeln deinen Partner zu finden

 

 

7 Wege die Liebe zu finden 

– und zu halten

 

Wir alle haben eigentlich die gleiche große Sehnsucht: Einen Partner fürs Leben zu finden. Einen Partner, der ähnlich denkt und fühlt wie wir, der an unserer Seite steht und zu uns hält, der uns akzeptiert wie wir sind, mit all unseren Stärken und Schwächen, und der natürlich unsere Liebe erwidert.

Nicht selten treffen wir genau auf diesen Partner. Doch obwohl wir perfekt zueinander passen und füreinander bestimmt sind, tun wir seltsamerweise unglaublich viel dafür, es auf keinen Fall zu einer tiefen Liebesbeziehung kommen zu lassen. Nicht selten verhalten wir uns sogar so, dass der Fortbestand der wundervollen Partnerschaft verhindert wird.

Die folgenden sieben Wege für die Liebe waren zunächst einmal als Hilfe für mich selber gedacht. Inzwischen sind sie ein Wegweiser für unzählige Menschen geworden. Vielleicht auch für dich?

 

 

  1. Sex hilft nicht bei der Partnersuche. 

Die meisten von uns wollen zwar einen Partner fürs Leben, suchen aber seltsamerweise zuerst nur auf der körperlichen Ebene. Dabei wissen wir, dass dies auf lange Sicht nicht genügen wird. Da zählen andere Werte. Sex macht Spaß, ohne Frage, aber Sex hilft nicht bei der Partnersuche, sondern nur bei der anschließenden Partnerbindung. Beim Sex entsteht immer eine tiefere Bindung. Wir verbinden uns mit einer zweiten Person, werden Eins mit ihr, noch bevor wir wissen, wer sie wirklich ist, was sie mit uns vorhat und welche Überraschungen auf uns warten. Wollen wir das wirklich? Auch wenn es nicht der Richtige ist? Was nützt es mir, nicht mehr alleine zu sein und trotzdem tief im Herzen einsam zu bleiben?

Bevor man also überhaupt in Erwägung zieht mit jemandem ins Bett zu gehen und sich mit ihm zu vereinen, sollte man erst einmal herausfinden, ob man sich überhaupt vereinen will – oder nur gegenseitig konsumieren?

Den Richtigen finden wir jedenfalls nicht, wenn wir sofort mit jemandem ins Bett springen, ein paar Orgasmen haben und durch dieses Auswahlverfahren glauben, Tiefe und Wahrhaftigkeit zu erleben.

Sex hilft nicht bei der Partnerwahl. Sonst würde die Person, die uns am besten befriedigt, unser Partner für das ganze Leben sein.

Wollen wir also endlich den Kreislauf der Enttäuschungen verlassen, gibt es nur eins: Sich Zeit zu lassen.

 

 

 

  1. Betrachte deinen Partner niemals als dein Eigentum.

Alles, was unser Partner für uns tut – alles – tut er freiwillig. Jeden Tag könnte er sich auch anders entscheiden. Das ist schließlich das, was ständig passiert. Wir sehen das bei unseren Freunden und Bekannten. Ständig entscheiden sich Partner wieder anders und binden sich neu. Das macht Angst. Wir wollen nicht, dass er sich anders entscheidet und weggeht. Und dennoch wird er es tun, wenn er es möchte. Es gibt kein Mittel der Welt, welches ihn daran hindern könnte. Genau genommen gibt es eigentlich nur einen Weg, ihm sein Bleiben zu ermöglichen: Stell es ihm frei, jederzeit gehen zu können. Wann immer er möchte! Nur dann kann er auch bleiben. Warum? Weil wir ihm die Wahl lassen. Denn nur wenn unser Partner wählen kann, kann er sich auch dafür entscheiden, bei uns zu bleiben. Unfreiheit, gleichgültig wie geschickt wir sie verpacken, sucht nach Freiheit. Je intensiver wir also klammern, desto stärker wird sich der Partner befreien wollen. Jemandem seine Freiheit lassen zu können, ist wahrhafte Größe. Wenn wir uns stets vor Augen halten, dass unser Partner die wundervollste Leihgabe ist, die das Leben uns anvertrauen kann, werden wir künftig in vielen Momenten anders handeln. Jeder Tag ist dann ein neues Geschenk.

 

 

     3.  Lebe in der Beziehung, die du tatsächlich hast. 

 

In einer Beziehung zu sein bedeutet, alle anderen Beziehungen aufzugeben. Wir müssen sogar den Gedanken aufgeben, dass andere Beziehungen überhaupt möglich wären. Obwohl es natürlich theoretisch stimmt. Jede andere Beziehung wäre möglich. Und genau das ist das Fatale. Dieser Gedanke lässt uns nicht wahrhaftig in unserer jetzigen  Partnerschaft sein. Denn solange wir noch woanders hinschielen, führt uns das nur woanders hin, weg von unserer Beziehung.

Letztendlich beruht alles auf dem Gedanken, dass es den »Richtigen« in unserem Leben geben muss. Wir sind überzeugt, dass er irgendwo da draußen auf uns wartet. Dieser Gedanke ist es, der uns daran hindert, den »Richtigen« jetzt, in diesem Moment, in unserem Leben zu haben und wahrzunehmen.

Sei einfach in der Beziehung, in der du jetzt bist und erkenne, dass der »Richtige« bereits da ist.

Hat man nämlich viele andere Beziehungen, hat man in Wahrheit keine einzige.  Es ist eigentlich ganz einfach. Wenn man nicht in der Beziehung ist, kann es der Partner auch nicht sein. Dann wird unser Traumpartner das bleiben, was er schon immer für uns war: nur ein Traum.

 

 

     4.  Rede mit deinem Partner. 

 

Laut einer Statistik reden Partner sieben Minuten am Tag miteinander. Sieben Minuten! Darin eingeschlossen: »Hast du den Müll rausgebracht?«, »Wer bringt das Kind zur Schule?« und »Bring mir bitte ein Bier mit.« Sieben Minuten! Und das ist nur der Durchschnitt. Das bedeutet, einige reden sogar noch weniger miteinander! Aber wer nicht redet, teilt sich nicht mit. Wer sich nicht mitteilt, wird nicht verstanden. Wer nicht verstanden wird, fühlt sich abgelehnt und ungeliebt. Jeder lebt dann sein eigenes Leben, scheinbar zusammen und doch tief im Inneren getrennt.

Und wir erfahren natürlich auch nichts über unseren Partner. Was fühlt er eigentlich? Wie geht´s ihm in der Beziehung? Wie geht es ihm mit mir? Kommunikation ist das wahre Fundament einer Beziehung. Wahre Kommunikation erschafft Liebe und tiefe Zufriedenheit. In diesen Augenblicken ist man sich nah. Wenn wir uns mitteilen fangen wir an authentisch zu sein. Und unser Partner ebenfalls. Ist das nicht die beste Vorraussetzung für eine glückliche Partnerschaft?

 

 

     5.  Löse dich von Vergangenem. 

 

Die Sehnsucht nach Vergangenem verhindert das Gegenwärtige.

Ein ganz sicheres Mittel, beziehungsunfähig zu bleiben, ist zum Beispiel immer noch Kontakt zu den Ex-Partnern zu halten. Warum? Wenn wir noch immer gebunden sind, können wir keine neue Bindung eingehen. Da können wir hundert Mal glauben, dass wir vollkommen, erfüllt und uneingeschränkt in einer Partnerschaft sind – solange  ich einem anderen Menschen nachhänge, sei emotional, sei es gedanklich, bin ich nicht wirklich frei, um mich komplett einer neuen Partnerschaft zu öffnen und einzulassen.

Aber wie wird man frei? Verbrenne alle Bilder, die du immer noch von deinem Ex-Partner hast. Verbrenne alle Briefe, vor allem die Liebesbriefe. Wenn man einmal anfängt dies zu tun, spürt man erst, wie viel Emotionen noch immer an die alten Partnern gebunden sind. Und diese Emotionen haben wir nicht zur Verfügung für unseren neuen Partner.

Erst wenn wir uns von Vergangenem lossagen, können wir wirklich etwas Neues beginnen. Denn unsere Partnerschaft hat nur dann eine wirkliche Chance, wenn wir neues Gemeinsames aufbauen. Wenn man also als Paar eine eigene Geschichte entwickelt. Nur dann wird man sich unbelastet und losgelöst in einer wundervollen Beziehung wiederfinden.

 

 

     6.  Wir werden geliebt, so wie wir sind. 

 

Das Gefühl, nicht geliebt zu werden, ist entstanden, weil wir in unserer Kindheit immer und immer wieder manipuliert worden sind. Man wollte uns dazu bringen gewisse Dinge zu tun, die wir sonst nicht getan hätten. Als Belohnung bekamen wir Anerkennung und Zuwendung. Als Strafe Ablehnung und das unangenehme Gefühl, nicht geliebt zu werden. Dieses Gefühl hat sich tief in uns eingegraben. So haben wir alles getan, um Liebe zu bekommen. In Wahrheit ist es aber nie Liebe gewesen. Es war immer nur der erfolgreiche Versuch uns zu manipulieren, uns dahin zu bringen, wo wir eigentlich nicht sein wollten. Um geliebt zu werden, mussten wir also unsere wahre Natur verleugnen und unterdrücken.

Dabei war es nie Liebe. Nur wollen wir diese Wahrheit bis heute nicht wahr haben. Bis heute glauben wir, wir müssen uns die Liebe verdienen. Und deswegen verstellen wir uns. Und das ist das Fatale. Denn wenn man sich anders gibt, wird ein anderer geliebt. Nämlich der, der man vorgibt zu sein.

Wenn wir dagegen endlich anfangen zu erkennen, dass wir so, wie wir sind, liebenswert sind, dann können wir endlich frei und offen in unserer Partnerschaft uns so geben, wie wir wirklich sind – nämlich der Liebe wert. Und damit würde  unser Leben schöner und freier und fließender. Vor allem bräuchte unser Partner sich auch nicht mehr vorgeben jemand anderer zu sein. Und alles nur, weil Sie wüssten, dass Liebe Ihnen zusteht und Ihrem wahren Wesen entspricht.

 

 

     7.  Wahre Nähe entsteht durch Hingabe. 

 

Hingabe berührt den anderen tief in seiner Seele. Er fühlt sich angenommen. Er weiß, dass er so etwas Tiefes und Reines nie wieder in seinem Leben erfahren wird. Erst durch Hingabe entsteht diese unvergleichliche Einheit zwischen zwei Menschen. Sie ist das Wunderbarste, was Liebende erleben können. Genau genommen wird erst durch Hingabe aus zwei Menschen ein Paar. Gibt es keine Hingabe, bleiben sie sich fremd.

Hingabe wird heute eher belächelt als angestrebt. Viele befürchten, dass durch Hingabe die Selbstständigkeit verloren geht. Aber welche? Nie zuvor gab es so viele umherirrende Menschen, auf der Suche nach Konsum und Unterhaltung.

Tiefe Liebe kann man nur empfinden, wenn man sich wieder hingibt. Wenn man diese tiefe Emotionalität und Verletzlichkeit wieder zulässt. „Dir gehört mein Leben, ich habe mich entschieden, ich will bei dir sein, für immer und ewig, und ich weiß, wenn diese Sache hier schief geht, werde ich es vielleicht nicht überleben.“ Nur eins ist sicher: Ohne Hingabe geht die Sache mit Sicherheit schief, weil man sich niemals zu 100 Prozent in die Beziehung einbringt.

Ohne Hingabe kein Vertrauen, ohne Vertrauen keine Nähe, ohne Nähe keine Verbundenheit, ohne Verbundenheit keine Liebe.

 

Eine Beziehung wird immer wieder neu erschaffen.

Tag für Tag, Woche für Woche.

Wenn Sie wollen, ein Leben lang.

Heute wäre ein guter Tag.

 

 

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